Burg und Schloß Rolandseck wird von Erzbischof Dietrich von Köln an Graf Philipp von Katzenelnbogen für 7000 Gulden verpfändet. Dazu gehören auch die Weingärten des Dorfes Mehlem.
Der Diener des Grafen Ludwig Rost übergibt 6000l Mannwein nach Löwenberg
1466
Die Schulden des Erzstifts betragen 18000 Gulden, die jährlich mit 900 Gulden aus dem Linzer Zoll verzinst werden sollen und wofür die Hälfte der Burg, Stadt und Zoll Linz und Schloß Rolandseck mit dem Mehlemer Kirchspiel und Honnef verpfändet sind.
1478
Graf Philipp von Katzenelnbogen bekundet, daß sich Landgraf Hermann von Hessen, Gubernator des Stiftes Köln, mit ihm unter Zustimmung von Dekan und Kapitel des Kölner Domstifts wegen der Pfandschaft über Rolandseck und Linz in der Weise verglichen hat, daß er (der Graf) zu jeder Fronfaste aus dem Linzer Zoll 225 fl. erhält und dazu zu den gleichen Terminen wegen seines bisherigen Schadens 50 fl., bis die 3600 fl. Schaden ersetzt sind. Graf Philipp behält sich deshalb alle Pfandverschreibungen über Rolandseck und Linz. Er quittiert zugleich Adam vom Berge, Zöllner zu Linz, über die zur Fronfaste nach Pfingsten fällige Zahlung der 225 und der 50 fl. als der Zahlung zum ersten Termin