1298 der Mäuseturm wird in das Ehrenfelserer Zollsystem einbezogen
1338 Erzbischof Heinrich von Mainz befiehlt zollfreiheit für katzenelnbogener Waren
1346 Graf Johann II verleiht für 634 Pfd H. den Besitz des Tournosen vom Reichs-Zoll zu Ehrenfels
1346 Ritter Friedrich von Rüdesheim bekuindet, dass er von Graf Wilhelm von Katzenelnbogen folgende Güter zu Lehen hat: Weingarten auf demBuel, Weingarten zu Ruedelin, Weingartenim Ratorsgartin, auf dem Nuwelende, 4. Traube zuDeckelre, weingarten im Geisenheimer Feld, einen halben Hof zu Rüdesheim in der Niedergasse und 5 Pf. Zins auf dem Heidenstück.
1386 Friedrich von Rüdesheim erhält von Graf Eberhard von Katzenelnbogen einen Hof zu Rüdesheim in der Untergasse, 1 M Weingarten zu Bolte, je 1/4 Weingarten zu Retelengarten und auf Nulende, je 1/2 M Weingarten zu Rudeln und auf der Geßeln, das Stück mit den Baumen zu Grabysen und 1/4 Weingarten hinter Gereitschaffis Haus
1431 die Grafen Johann IV und Philipp der Ältere von Katzenelnbogen u.a. bürgen für den Erzbischof Konrad von Mainz an die Grafenbrüder Philipp und Johann von Nassau und Saarbrücken für dessen Herrschaft auf dem Gau und um den Donnersberg herum.
1436 Otto Breder von Hohenstein erhält von Graf Johann von Katzenelnbogen als Rheinfelser Burlehen folgende Güter: einen Hof zu Rüdesheim unter der Burg, das neue Spital genannt, einen Weingarten zum Crucze, der ehemals dem Ritter Fuchs von Rüdesheim zu Heßloch gehörte.
1466Markgraf Karl I von Baden gibt das ihm vom Mainzer Erzstift für 20 000 Gulden verpfändete Gau-Algesheim mit 7 zugehörigen Dörfern und einen für 30000 Gulden verpfändeten Ehrenfelser Zollanteil nominell für 50 000 Gulden an Graf Philipp d. Älteren von Katzenelnbogen weiter
1489Landgraf Wilhelm [III.] belehnt Johann Breder von Hohenstein, Sohn des +Dieter, zugleich wegen seines Bruders Dieter mit dem sog. Neuen Spital-Hof unter der Burg Rüdesheim, fünf Maltern Korn und einem Malter Hafer, wie sie Ritter Fuchs von Rüdesheim zu Haßloch und der +Otto Breder von Hohenstein sowie Johann Breder von Hohenstein vom +Grafen Philipp von Katzenelnbogen als Burglehen innehatten, wofür Johann und sein Bruder Dieter Burgmannen zu Rheinfels sein sollen. Dieselben werden mit sechs Gulden Geld belehnt, die ihnen laut Testament Graf Philipps vom Landschreiber zu Hohenstein als Burglehen zu Hohenstein ausgezahlt werden sollen. Aus besonderer Gnade belehnt Landgraf Wilhelm sie außerdem mit den von Wilhelm von Schwalbach heimgefallenen Lehen über Gefälle im Gericht Mühlpfad (Molenpat), wie sie der +Johann von Orsbeck besessen hatte. Die Lösung der sechs Gulden zu Hohenstein mit 60 Gulden wird vorbehalten, die dann auf ihren Eigengütern bei Hohenstein widerlegt und wieder zu Lehen ausgegeben werden sollen